Abb. 1: Nebst der grafischen Gestaltung (mit den Parametern wie oben dargestellt) und einer eventuellen Ausstattung mit Beilagen hat vor allem die Bebilderung einen massgebenden Einfluss auf den Gesamteindruck, dem «look and feel».

1. Der kreative Start

Vor dem ersten Strich heisst es, sich mit dem Buchkonzept und der Thematik zu befassen. Existiert bereits ein Manuskript? Sehr gut. Wer ist das Zielpublikum? Wie sehen typische Bücher zu diesem Thema aus? Gibt es in diesem Bereich Standards in der Aufmachung und Ausstattung?

Aus meinen Vorschlägen (Layouts zum ansehen, Muster zum anfassen sowie Argumente zum anhören) wählen Sie Seitenformat und -raster, Gestaltungselemente und Typografie. Und wie so oft bei Wahlen, dürfen Sie panaschieren und kumulieren. Bei all den gestalterischen Möglichkeiten dürfen wir nie das Zielpublikum aus den Augen verlieren. Denn dieses entscheidet schlussendlich, ob das Buch gekauft, gelobt und gelesen wird. Einen besonderen Fokus erhält das Buchcover: Titel, Format und Umschlaggestaltung bilden einen ersten, wichtigen Eindruck.

2. Seite für Seite

Die Umsetzung des Layouts zu einem fertigen Buch ist kein von selbst ablaufender Prozess. So wie ein Musikstück in Sätzen mit unterschiedlichen Tempi von Largo bis Presto strukturiert ist und damit für Abwechslung und Dramatik sorgt, so kann auch die Gestaltung eines Buchinhaltes spannend und nicht monoton aufgebaut werden. Das kann erreicht werden mit Weissraum, Farbe und grafischen/typografischen Elementen, Abwechslung im Einsatz von Abbildungen (Spielen mit Abbildungsgrössen, Einsetzen von Bildsequenzen, Farb-und Schwarzweiss usw.).

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